JavaScript - Komprimierung
Bei der JavaScript-Entwicklung werden die Dateien meist durch Formatierungen und Kommentare unnötig aufgebläht, was unter anderem beim Laden einer Seite zu einem höheren Datentransfer zwischen Client und Server führt.
Um diesen Faktor zu minimieren, kann man jedoch folgende Lösungen einsetzen:
Compressoren
Compressoren analysieren den Quellcode einer Datei und entfernen Zeilenumbrüche, -einschübe und kommentare. Zudem werden Variablen- bzw. Funktionsnamen gegen einzelne Buchstaben bzw. Zahlen ausgetauscht. Die eigentlichen Namen, gehen hierbei jedoch nicht verloren, sondern werden in ein separates Index-Objekt ausgelagert. Das so entstandene Konstrukt wird in eine eval-Funktion gepackt, so dass der entstandene String vom Browser interpretiert werden kann.
Tools:
JavaScript-Online-Compressor: dean.edwards.name
Java-Compressor: YUI Compressor
gzip
gzip ist ein Kompressions-Format, dass von jedem gängigen Browser gelesen und ausgewertet werden kann. Eine JavaScript-Datei muss hierzu nur als gzip-Archiv verpackt werden und kann danach wie eine normale JavaScript Datei in den HTML-Quellcode eingebunden werden. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Endung “gz” nicht mit angegeben wird.
Beispiel:
//Einbindung der Datei foo.js.gz
<script src="foo.js" type="text/javascript"></script>
Tools & Links:
gzip-Packer: 7-zip
Apache-Tutorial: Auslieferung komprimierter Inhalte
Fazit
Um eine maximale Datenkompression zu erhalten, kombiniert man am besten die oben erwähnten Lösungen. Um sich ein Bild von der so erzielten Volumeneinsparung machen zu können, kann man folgenden Link empfehlen: